Franzosenblech
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- Geschrieben von: Arild Eichbaum
- Kategorie: Franzosenblech
Spaß muss sein - das Lebenselixier des Mehari... Fotos:Stellantis/Citroen
Mochten die nordafrikanischen Kolonien Vergangenheit sein, die Erinnerung an sie und ihre Charakteristika war im Frankreich der ausgehenden 60er Jahre jedenfalls noch frisch. So gab es nicht nur Renndromedare, sondern auch die Compagnies méharistes sahariennes genannten Kamelreiter der Fremdenlegion – genau die rechten Namensstifter für ein offenes Spaßmobil, befand Citroën.
Und so liefen von Mai 1968 bis Juni 1987 144.953 Exemplare des Méhari vom Band, einem offenen Viersitzer mit herunterklappbarer Frontscheibe. Zusätzliche nennenswerte Ausstattungsfeatures hießen Ascher, Sitze und Lenkrad, selbst für Citroën-Verhältnisse war das 350 cm kurze Dyane-Derivat spartanisch ausgestattet.
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- Geschrieben von: Hajo Obuchoff
- Kategorie: Franzosenblech
Mitte der Sechziger hypermodern mit Variabilität und Technik und ein Schock für die bräsige Konkurrenz.
Foto: Renault
Ziemlich genau 60 Jahre ist es her, dass Renault mit dem Bau des Renault 16 im Januar 1965 begann. Mit seinem Frontantrieb, Variabilität mit Heckklappe und dem praktischen Innenraum war er nach der DS von Citroen der zweite heftige Schock aus Frankreich für die deutsche Autoindustrie, die technologisch noch nicht viel weiter war als Vorkriegsniveau…
Zum Sechzigjährigen haben wir aus unserem Archiv eine Liebhabergeschichte von unserem Autor Hajo Obuchoff gehoben, die bisher noch nicht im Netz veröffentlicht war. Viel Spaß!
Es war Zufall, dass Manfred Maier 1974 als erstes Auto einen Renault kaufte. Es war ein R 4, den ihm sein Lehrgeselle anbot. Der Wagen kostete 1800 DM, das waren damals etwa zwei Monatslöhne. Maier war noch in der Ausbildung als Installateur für Gas, Wasser und Heizung und der kleine Renault war ein zuverlässiger Gefährte für den jungen Mann, der damals noch in Neukölln zu Hause war.
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- Geschrieben von: Stefan Müller
- Kategorie: Franzosenblech
„Das ist Vorkriegscharme, nicht vergleichbar mit irgendetwas anderem. Aber die alte Technik fordert dich zum Denken auf“, sagt Eignerin Andrea Schumacher zu ihrem "Zufallsfund". Fotos: Oldtimerreporter.Müller
Das Leben des Oldtimerschreibers ist wunderbar. Immer wieder von alten Schätzen umgeben zu sein und darüber schreiben zu dürfen, macht das Leben eindeutig süßer. Diese Arbeit bringt viele erhebende Momente mit sich. Die baldige Öffnung einer Oldie-Garage ist ein solcher. Im Grunde ist ja meistens bekannt, was dann auftauchen wird, aber die Spannung ist trotzdem groß. Nun steht der Schreiber zum ersten Mal vor einem Tor, hinter dem sich ein Vorkriegsauto befindet. Vorkriegsauto! Schon die Nennung des Begriffs flößt Respekt ein, lässt an wunderschöne Formen denken. Geschwungene Kotflügel, riesige Lenkräder, Tachos im Art-Deco-Stil. Heute also ein solches Auto, genauer gesagt eine Renault Celtaquatre Baujahr 1937. Renault Celtaquatre? Was ist das nochmal?
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