Franzosenblech
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- Geschrieben von: Arild Eichbaum
- Kategorie: Franzosenblech
Tätääää... bei der Präsentation im Februar vor 40 Jahren konnte noch keiner ahnen, welch großer Erfolg der 205 werden 40 Jahre Peugeot 205: Der Kleine mit dem großen Erbe würde und schon gar nicht, dass er zum "Marken-Retter" avanciert.
Fotos: Peugeot / stellantis
Schöne, lange Baguettes sind super – aber manchmal gilt es, kleine Brötchen zu backen, wenn die Kundschaft danach verlangt. Ist das Kleingebäck gelungen, findet es Absatz wie, nun ja, geschnitten Brot. Dies demonstrierte höchst eindrucksvoll der vor 40 Jahren eingeführte Peugeot 205, der mit 5,278 Millionen Einheiten zu einem der erfolgreichsten Kleinwagen aller Zeiten avancierte.
Da das Auge bekanntermaßen mitisst respektive -kauft und in diesem Segment ästhetikbewusste Damen recht häufig den Vertrag beim Händler unterzeichneten, hatte der 205 als Nachfolger der eher pragmatisch gestalteten Modelle 104 und Talbot Samba gute Chancen ganz der adrette Charmeur zu werden. Das stellte neuerdings nicht mehr Pininfarina sicher, sondern das hauseigene Designzentrum La Garenne. Das Team um Gérard Welter machte den 205 mit neuem Markengesicht, tiefer Gürtellinie mit nach vorn abfallender Motorhaube und großzügigen Fensterflächen zum großen Sympathieträger für die Löwenmarke. Altmeister Pininfarina blieb dennoch nicht außen vor, in Italien wurde das 205 Cabrio mit dem damals üblichen Überrollbügel gezeichnet. Der kleine Franzose stieg zum begehrtesten Bräunungsstudio unter den offenen Kleinwagen mit vier Sitzen auf: 72.375 Käufer widerstanden der luftigen Verführung nicht – doch ein Klacks gegenüber den siebenstellig gebauten Fließhecks mit drei und fünf Türen. Deren Erfolg boxte Peugeot auch mit etlichen Sondermodellen durch. Kooperationen mit Lifestyle- und Premiummarken wie La Coste oder die Roland-Garros-Editionen machten aus den Großserienflitzern begehrte Kultautos mit Sammlerstatus.
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- Geschrieben von: Stefan Müller
- Kategorie: Franzosenblech
Der Pickup von Teilhol - in Frankreich häufig im Einsatz, in Deutschland auch zur Bauzeit kaum anzutreffen. Erst 1979 wurden mit dem auf Golf I-Basis entstandenen VW Caddy kleine, nützliche Pick-ups bei uns populär. Fotos: Oldtimerreporter.Müller
Ein sonniger Tag. Eine sattgrüne Main-Landschaft erfreut die Sinne des Renault-wandernden Schreibers auf‘s Höchste. Märchenwälder wechseln sich mit Fachwerkorten ab, schon die Anreise zum Treffen „60 Jahre R4 Deutschland“ ist ein Fest schlechthin für den Oldiefahrer. Der R9 Diesel brummt sein gemächliches Lied, sein (Nicht-) Tempo passt wie angegossen zur ländlichen Umgebung. Orte mit Namen wie Faulbach, Kropfbrunn und Stadtprozelten ziehen gemütlich vorbei. Das Ziel naht: Dorfprozelten. Die ersten Dreigang-R4 tauchen im Straßenverkehr auf, Faszination pur. Einfahrt zum Festgelände, des Schreibers Augen glänzen. Bereits jetzt erleuchten Dutzende von Quatrelles aller Jahrgänge und Farben den Platz nahe des Mainufers.
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- Geschrieben von: Kai Fröhlich
- Kategorie: Franzosenblech
Soeben von GTÜ-Mann Wolfram Schulz begutachtet: Unser Fundstück - noch mit französischer Zulassung - darf zurück in die neue "Wohnung" in Köpenick. Fotos(3): Oldtimerreporter.Fröhlich
Ich würde mich nicht trauen zu behaupten, dass unser Chefredakteur eine Rapid/Expressschwäche hat. Aber es ist ihm wiederum einer dieser handlichen Hundefänger zugelaufen. Sogar ein besonders gepflegtes Exemplar des in Deutschland unter dem Namen Renault Rapid verkauften und inzwischen quasi ausgestorbenen Fahrzeugs. 75.341 Kilometer stehen auf dem sechsstelligen Tacho, und entsprechend präsentieren sich Karosse und Innenraum: die Sitze vorn und hinten (!) ohne Makel, der Kofferraum quasi nicht benutzt, am Armaturenbrett nichts abgegrabbelt. Das Blech selbst an den notorischen Stellen so gut wie rostfrei.
Alles fest und verschleißfrei. Der Express präsentiert sich bei Wolfram Schulz in Top-Form!
Damit die hinteren Passagiere auch was von der Welt sehen, ist dieser Express großzügig verglast, der Kofferraum kann zudem abgedeckt werden. Fast schon Limousinenfeeling.
Sein (bisher) beschauliches Leben hat der Wagen mit der Erstzulassung vom 5.5.1992 in einem 376-Seelen-Dorf in der Provinz Alpes-de-Haute-Provence (04), nordwestlich von Nizza verbracht. Seit dem Werksferien 1991 wurde der Phase-II-Express gebaut.
Weiterlesen: Der "Neue" ist da - einer von knapp 100 Stück in Deutschland


