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Kais Autoleben - eine Klassiker-Karriere
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- Geschrieben von: Kai Fröhlich
- Kategorie: Oldtimerreporter
Rechtzeitig auf VW "getrimmt": Der kleine Kai an Papas Käfer. Fotos: Oldtimerreporter.Fröhlich
Das VW-Virus wurde mir frühzeitig eingeimpft: als Baby wurde ich während eines Auslandsjahres meiner Eltern kreuz und quer durch die USA geschaukelt, immer brav mit Mutti auf der Rückbank eines ´65er bahamablauen VW 1200. Dieter Korps „Jetzt helfe ich mir selbst“ war meine Lieblings-Techniklektüre in der Jugend, Papa ist mehrere Käfer gefahren, erst gebrauchte, später neue. Dann sollte der automobile Aufstieg kommen und seine Wahl fiel auf den Fiat 128. So modern, wie er war – unser war ein Montagsauto. Der Neuwagen stand mehr in der Werkstatt als in der heimischen Garage und nach nur einem Jahr hat er ihn entnervt in Zahlung gegeben, für einen `73er Opel Kadett B. Das war der letzte und damit voll ausgereifte Jahrgang dieses Kadetten, und der war grundsolide. Bis auf das Blech. Unsere Familie war 1980 befristet in die Niederlande ausgewandert, und der sowieso nicht gerade rostresistente Opel litt ganz besonders in der salzigen Nordseeluft. Entsprechend „erbte“ ich das Auto, als der Rest der Familie nach Deutschland zurückkehrte, denn der Kadett hätte niemals den deutschen TÜV geschafft: faustgroße Löcher unten in den Türen; Radlauf, Endspitzen, sämtliche Haubenkanten waren nach sieben Jahren dahin. Neue Kotflügel hatte er ob der Oxidation bereits bekommen.
Steffi und der Kurzhauber: Manchmal darf es etwas mehr sein
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- Geschrieben von: Kai Fröhlich
- Kategorie: Camperstory
Steffis Oldtimer- UND Camperfreuden. Mehr geht nicht! Fotos:Oldtimerreporter. Fröhlich
Eigentlich sollte es nur etwas Größeres als der T3 sein, mit dem sie bis dato auf Tour waren. Und für einen Ein-Jahres-Trip reichen. Jetzt leben Steffi, Olaf und Hund Lucy schon 8 Jahre in ihrem Mercedes Kurzhauber, offizielle Bezeichnung LA 710, Baujahr 1967, und kein Ende in Sicht. Die drei waren ein paar Tage auf dem Hof von Oldtimerreporter Kai Fröhlich zu Gast, und der hat die Gelegenheit genutzt und etwas Reiseluft geschnuppert.
Der Blog der beiden heißt keine-eile.de, und das ist auch die Maxime: langsam reisen. Eigentlich ist das ideale Reisefahrzeug das Fahrrad, schwört Steffi. Thailand, Laos und die Strecke Istanbul — Bremen haben sie schon unter die schmalen Reifen genommen. Dann nimmst du deine Umgebung wirklich wahr, sagt sie. Im Auto fliegen manche Sachen einfach vorbei. Auch wenn es nur 70 km/h fährt.
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